Gewalt gegen Frauen

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In Nepal ist Gewalt gegen Frauen trotz zahlreicher Versuche, gegen diese soziale Krankheit zu kämpfen, immer noch weit verbreitet. Frauen sehen sich mit physischen Übergriffen, Mobbing, sexueller Belästigung, Vergewaltigung (zum Teil in Büros), Verschleppung, Mord und Rufmord konfrontiert. Geschlechtsspezifische Gewalt ist sogar ein zunehmender Trend. Sie war schon in der Vergangenheit in der Gesellschaft verankert und wird auch in der heutigen Zeit angewendet. Eine wachsende Bevölkerung und ein Mangel an Arbeitsplätzen haben den Anstieg der Gewalt gegen Frauen begünstigt, sagen Experten. Häusliche Gewalt kommt zwar sogar in gebildeten Familien vor. Allerdings sind die Fälle häuslicher Gewalt am höchsten in armen und ungebildeten Haushalten. Frauen sind oft gezwungen, die häusliche Gewalt zu tolerieren, weil sie (wirtschaftlich) nicht unabhängig sind. Sie verfügen über keine Rechte über das elterliche Eigentum und haben schlechtere Berufschancen als Männer. Aus diesem Grund dulden Frauen die Gewalt leise. Frauen werden von Geburt an diskriminiert. Die Verfassung hat zwar Frauen Rechte eingeräumt. Es gibt sogar Regeln und Vorschriften, um Gewalt gegen Frauen zu verhindern, diese sind aber nicht kulturell verankert und finden im Alltag kaum Anwendung.