Unsere Stipendiatinnen: Dalamu Tamang

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In regelmäßigen Abständen wollen wir ab jetzt einige Stipendiatinnen aus unserem Programm vorstellen. Dafür haben wir einen Fragebogen erstellt, der großteils von Carola Gosch gemeinsam mit unserer Assistentin Racedi Pathak mit den Mädchen besprochen und ausgefüllt wurde. Den Anfang macht Dalamu Tamang:

Mein Lieblingsort ist Lumbini, weil es der Geburtsort von Buddha ist, aber ich möchte nicht ins Ausland reisen.
Ich möchte Lehrerin werden, weil eine Lehrerin alles lehren kann.
Im Moment tanze ich gerne, aber in Zukunft möchte ich behinderten Menschen helfen. Es gibt mehr als 10 in Ghunsa, die geistig oder körperlich behindert sind.
Ich sitze gerne auf einem kleinen Hügel in der Nähe des Dorfes, denn wenn ich dort bin, kann ich sehen, was jeder im Dorf tut.
Am meisten fürchte ich mich vor Erdbeben, Erdrutschen, aber auch davor, dass ich meine Ausbildung nicht beenden kann, weil meine Mutter gesundheitlich sehr angeschlagen ist und mein Vater Träger ist.
Meine Patinnen und Paten in Europa will ich fragen: Warum mögen sie Nepal und warum helfen sie uns?

 

 

Viel Wissen über biologischen Anbau lernt Dalamu schon von ihrer Mutter. Hier zum Beispiel die Aufbereitung von Dünger.
Dalamu learns a lot about organic farming from her mother. Here, for example, the preparation of fertilizer.
Dalamu (1.v.l.) und einige der anderen Stipendiatinnen.
Dalamu (1st from left) and some of the other scholarship holders.