Chyangsar: Bau der Farmgebäude

Worum es geht

- Im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung einzelner Dörfer entwickelte Roots for Life ein Gesamtkonzept für Chyangsar. Neben der Ausbildung der Frauen in nachhaltigem biologischem Gemüseanbau und dem Anmieten bzw. Bewirtschaften der Felder, braucht das Dorf für die erfolgreiche Umsetzung des Projekts auch die passende Infrastruktur. Mit finanzieller Hilfe von Networkers for Humanity und Soroptimist International (Union Schweiz und Frankreich) kann Roots for Life nun den Bau einer Trainingsfarm verwirklichen.

Die Farm hat mehrere Funktionen. Sie ist der Platz, wo die Frauen nicht nur die Pflanzen ziehen, erwerben und verarbeiten, sondern ein Kommunikationsort, wo sie Vorträge und allgemeine Trainings absolvieren sowie Dorffeste feiern können. Es wurde bereits Grund angekauft und folgende Gebäude sollen errichtet werden:

  • Trainingshalle

Dies wird der zentrale Ort im Dorf. Im Moment gibt es keinen Platz, wo sich mehr als fünf bis sechs Menschen in einem Haus versammeln und arbeiten können. Dies ist insbesondere in der Regenzeit und im Winter wichtig. Wir nutzen somit die Zeiten, wo die Arbeit im Freien nicht möglich ist, um den Menschen Wissen zu vermitteln. In der Trainingshalle soll zudem die Ernte verarbeitet und verkauft werden, bis es im Dorf einen eigenen Shop gibt. 

  • Küchenhaus und Gästezimmer 

In diesem Haus wird die gesamte Produktion – soweit sie eine Küche benötigt - stattfinden. Aus dem Grundprinzip der „Trainingsfarm“ heraus geht es nicht um die effiziente ökonomisch orientierte Produktion, sondern um die Möglichkeit zu lernen, auszuprobieren, zu üben.

Zu diesen beiden Gebäuden werden außerdem noch einige Ställe für Ochsen und Hühner, Toiletten und Duschen sowie Wasserversorgung und ev. eine Biogasanlage erbaut.

 

Unsere Rolle

Seit dem Erdbeben 2015 hat Roots for Life gemeinsam mit den Frauen die Aktivitäten der Trainingsfarm initialisiert und finanziert. Roots for Life konnte den Aufbau der Trainingsfarm unter anderem durch die finanzielle Förderung von Fair Styria gewährleisten. Es werden auch immer wieder Arbeitsleistungen von den Frauen unentgeltlich erbracht, geht es doch um ihre Zukunft. So gab es zu Beginn des Projektes kein einziges Gewächshaus im Dorf,  nach dem Bau von drei großen auf der Trainingsfarm gemeinsam, konnten auch schon einige kleine bei den Frauen entdeckt werden, die sie selbst gebaut haben.

Slideshow

Fotos

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