Status Biologischer Gemüseanbau

Q1/2018

Die Gemüseproduktion läuft, trotz starker Stürme, die die Gewächshäuser beschädigten. Das Farmprojekt spricht sich auch in den umliegenden Dörfern herum. Einige Frauengruppen haben Interesse bekundet ein solches Projekt mit der Unterstützung von Roots for Life auch bei sich umzusetzen. Bei ihrer Nepalreise führte Carola Gosch Assessment-Gespräche unter anderem mit Frauen aus Ghunsa durch um zu evaluieren ob sich das Dorf für ein solches Projekt eignen.

Auch abseits von Farmwirtschaft unterstützt Roots for Life die Frauen-Agrarkooperative und half einem Mitglied eine schwere Operation zu bezahlen.

Jahresübersicht 2017

Für die Finanzierung konnten wir eine Zusage zur Förderung des Landes Steiermark (Österreich) im Rahmen des Fair Styria Programmes erreichen. Nach sechs Monaten waren die Gewächshäuser einsatzbereit und eine neue Wasserquelle erschlossen – Die Farm wurde offiziell eröffnet. Im Zuge dessen profitierten zudem 15 Haushalte von der Quelle und hatten erstmals direkten Wasserzugang vor dem Haus. Die Frauen des Dorfes und auch einige Männer, absolvierten viele Trainings. Dazu gehörte zum Beispiel die Produktion von biologischem Dünger. Durch die erlernten Fähigkeiten hatten sie bald so viel Gemüse, dass es auch verkauft werden konnte. Durch finanzielle Mittel von Fair Styria wurde ein Gemeinschaftsstall gebaut und Ochsen-Sharing im Dorf etabliert. So können die Tiere zur Bewirtschaftung der Felder auf der Trainingsfarm ausgeborgt und natürlicher Dünger erzeugt werden. Die Frauen lernen immer mehr und entwickeln auch selbst neue Ideen um die Produktion zu verbessern, wie zum Beispiel eine mobile Bewässerungsanlage.

Q4/2017:

Viele weitere Gemüsesorten werden angebaut und wachsen dank der funktionierenden Kompostproduktion einwandfrei. Die Frauen entwickeln ihr Können, ihr Wissen weiter und setzen ihre Fähigkeiten ein um die Produktion voranzutreiben: Zum Beispiel durch die Konstruktion einer mobilen Bewässerungsanlage.

Q3/2017:

Das Gemüse wächst so gut, dass es nicht nur für den eigenen Bedarf der Frauen reicht, sondern auch schon verkauft werden kann. Neben dem Bewirtschaften der Felder, bekommen die Frauen von ExpertInnen auch Trainings in biologischem Anbau. Dazu zählt zum Beispiel das Herstellen von natürlichem Dünger und Kompost.

Zusätzlich konnte ein neues Konzept etabliert werden, das Oxen-Sharing. In einem Gemeinschaftsstall stellen Familien, die Ochsen besitzen, diese dem ganzen Dorf zur Verfügung. Dadurch können alle die Tiere zur Bewirtschaftung der Felder ausborgen und haben Zugang zu natürlichem Dünger.

Q1-Q2/2017:

In nur sechs Monaten konnte die Trainingsfarm dank der Förderung von FairStyria erfolgreich eröffnet werden. Der Pachtvertrag wurde für 20 Jahre abgeschlossen. Auch eine neue Wasserquelle versorgt nun die Familien und 15 weitere Haushalte, die alte ist seit dem Erdbeben 2015 defekt. Carola Gosch war selbst anwesend und hat die Felder besichtigt. Bald konnten die ersten Setzlinge herangezogen und die Pflanzen ausgesetzt werden. Dank des neuen Bewässerungssystems ist das Gemüse gut herangewachsen und für Chili und Tomaten wurden neue Gewächshäuser aufgebaut.

Q4/2016:

Für die Finanzierung konnten wir eine Zusage zur Förderung des Landes Steiermark (Österreich) im Rahmen des Fair Styria Programmes erreichen. Die Pachtverträge sind in Vorbereitung und das Social Work Institute hat bereits erste Analysen in Bezug auf Boden und Klima vor Ort durchgeführt.