Status Lokale Strukturen aufbauen und stärken

Q1/2019:

In Ghunsa wurden und werden intensive Gespräche geführt über das Programm des Jahres 2019 und die Organisation der Kooperative. Unterstützt werden sie dabei von unserem Partner Chay Ya Austria und Chay Ya Nepa, dem Land Vorarlberg und der Stiftung Networker for Humanity. Das Land in Ghunsa wurde bereits gekauft und das erste Gewächshaus aufgestellt.
 
Bei ihrem Besuch überreichte Carola Gosch jedem Mitglied der Kooperative einen Lungi (Traditionelles Kleidungsstück) und plante die Projektziele mit allen Beteiligten. 

Jahresübersicht 2018:

Die Frauen aus der Frauengruppe, die mit dem „Dorf-Spar-und -Leih“ System begonnen haben, sind so gut wie alle in die neue Agrar-Kooperative integriert. Es gibt interne Regeln, wo die Rechte und Pflichten fixiert sind. Auch die Ausweitung auf weitere Dörfer wurde vorbereitet. Die Frauen aus Ghunsa traten nun der Kooperative bei, damit kann auch die geplante Implementierung der Trainingsfarm in ihrem Dorf beginnen. Die Kooperative ist bereits selbstständig auf Social Media vertreten. In den Trainings lernten sie viele neue Inhalte aus dem Bereich Landwirtschaft aber auch Organisation, zudem gab es Schreib- und Lesekurse. Einem Mädchen aus Ghunsa konnte zudem eine wichtige Augenoperation ermöglicht werden. Sie ist nun am Weg der Besserung.

Q3/2018:

Die Frauen aus Chyangsar und Ghunsa lernen und arbeiten von nun an zusammen. Auch in Ghunsa soll bald eine Modellfarm wie in Chyangsar aufgebaut werden. Bereits jetzt besuchen die Frauen viele Trainings – bereits in der neuen Trainingshalle in Chyangsar. Die Kooperative ist nun auch auf Social Media unterwegs und repräsentiert sich auf Facebook ganz selbständig.
Durch unsere Arbeit in Ghunsa sind wir auf ein Mädchen aufmerksam geworden, die durch ihre schlechten Augen schwer beeinträchtigt war. Danke einer Augenoperation und der Betreuung von Roots for Life konnte ihre Sehkraft vorerst gerettet werden!

Q2/2018:

Das Leihen und Einzahlen in die Gemeinschaftskasse funktioniert bereits wie von selbst. Nun haben alle Frauen das System verinnerlicht verdienen Geld mit dem Verkauf von gezüchteten Hühnern bzw Eiern und können sich vielfältiger ernähren. In den Managementtrainings der Kooperative  wird nun herausgearbeitet wie das System für weitere Projekte und größere Anschaffungen genutzt werden kann.

Q1/2018:

Die Aktivitäten der Frauen in Bezug auf Village Safe and Loan wurden in die Kooperative übernommen. Hier wird es genaue Regelungen geben, wer sich wie lange wofür Geld leihen kann. Schwerpunkt dabei wird der Aufbau von biologischem Anbau und Viehzucht für die Frauen der Kooperative sein. In Zukunft könnten jedoch auch soziale Hilfe gewährt werden. Alle Mitglieder der Kooperative zahlen jetzt regelmäßig ein.

Jahresübersicht 2017:

Die Frauen des Dorfes etablierten ein Village Safe and Loan System. Sie legten jeden Monat einen Nepali Rupie in eine Kasse. War genug Geld zusammengekommen, wurde nach und nach einigen Frauen ein zinsenfreier Kredit gewährt, mit dem diese dann eine größere Anschaffung tätigen konnten. Dadurch schafften sich im Laufe des Jahres 30 Frauen Hühner an um mit der Zucht sowie Verkauf von Kücken und Eiern Geld zu verdienen. Auch ihre eigene Ernährung wurde dadurch verbessert. Alle Frauen zahlten der Frauen-Agrarkooperative das geliehene Geld für die Anschaffung zurück. Das Village Safe and Loan System wurde erfolgreich implementiert.

Q4/2017:

30 Frauen besitzen nun Hühner und die meisten haben das geliehene Geld bereits an die Frauenkooperative zurückgezahlt. Das Village Safe and Loan System wurde erfolgreich implementiert!

Q3/2017:

Weitere 10 Frauen konnten sich dank des Village save and loan system eine Schaar Hühner leisten. Jetzt sind es schon 20 Frauen, die ihre Familie durch die Hühner versorgen können.

Q1-Q2/2017:

Danke der Eigeninitiative der Frauen und der Hilfe von Roots for Life, konnten sich bereits im Jänner zehn von ihnen Hühner anschaffen. Carola Gosch besuchte das Dorf zu Ostern 2017 um die Eier auch zu verkosten, und mit einem traditionellen-österreichischen „Eierpecken“ für die Unterhaltung des Dorfes zu sorgen. Bereits sechs Monate nach Start der Gruppe, haben nun weitere zehn Frauen die Möglichkeit mit Hühnern eine Einkommensquelle zu erschließen. Neben den Eiern, vor allem für den eigenen Verzehr, werden auch die Küken großgezogen und verkauft.

Q4/2016:

Die ersten Hühner wurden für 10 Frauen angeschafft. Es gibt wenig Erfahrung in der Haltung mehrerer Hühner und so wird der Wissensaufbau und Austausch von großer Bedeutung sein.